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Bookmarking
Social Bookmarking
Mit Social Bookmarks (es gibt leider keine passende deutsche Übersetzung)
bestimmen Menschen Suchergebnisse durch Internet-Lesezeichen
Grundsätzliches
Social Bookmarking heißt übersetzt "soziale Lesezeichen
setzen". Einen gebräuchlichen deutschen Begriff gibt es dafür
leider nicht. Wer sich den Link zu einer bestimmten Internetseite merken
möchte, um die Seite später wiederholt zu besuchen oder sie weiter
zu empfehlen, setzt sich ein Lesezeichen, auch Favorit oder Bookmark genannt.
Bei einem Social Bookmark werden die Lesezeichen statt auf dem eigenen Rechner
auf einer Anbieterseite öffentlich verwaltet und können dort auch
von anderen Besuchern genutzt werden. Menschen, die öffentliche Bookmarks
setzen, teilen ihre Lieblingsseiten mit anderen Nutzern.
Die Suchmaschine des Anbieters lässt ihre Daten also von Nutzern (nicht
wie z. B. bei Google von Robotern) sammeln. Somit bestimmen die Nutzer die
Suchergebnisse.
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Wie nutzt man Social Bookmarking?
Der Nutzer meldet sich bei einem Anbieter an und bekommt einen Link, den
er in der Bookmarkfunktion seines Browsers speichert. Wenn er sich anschließend
eine interessante Seite merken möchte, genügt ein Klick, um den
Link zu hinterlegen. Zu diesem Link gibt der Nutzer dann Schlagworte (Tags)
und evtl. einen Kommentar ein. Er und alle anderen Besucher der Anbieterseite
können jetzt durch eine Suchfunktion oder einen Klick auf den Tag weitere
zu diesem Schlagwort gebookmarkte Webseiten finden. Auf der Startseite der
Anbieter werden i. d. R. neue und die beliebtesten Bookmarks gelistet.
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Welche Vorteile hat Social Bookmarking?
Öffentlich verwaltete
Lesezeichen haben den Vorteil,
dass man sie
nur einmal zentral erfassen muss und dann
unabhängig von Ort und Rechner jederzeit darauf zugreifen
kann. Das ist praktisch und spart Zeit.
Da die Suchergebnisse bei den Anbieterseiten von Menschen beeinflusst
werden, sind sie oft anders als die bei Google und anderen Suchmaschinen.
Ob dies der Qualität zugute kommt, mag jeder für sich testen
und entscheiden, zumindest bietet es eine Alternative zu herkömmlichen
Suchmaschinen.
Eine häufig gebookmarkte Website gilt als qualitätiv hochwertig.
Dies bringt neue Webseitenbesucher und verhilft in Sachen Suchmaschinenoptimierung
der Website durch viele Verlinkungen (allerdings
nur, wenn die Anbieter den Link ohne Nofollow-Attribut einbinden) zu einer
besseren Platzierung in den herkömmlichen Suchmaschinen. Social Bookmarking
ist eine Form der Vermarktung von Internetseiten,
d. h. es hilft bei der Kundengewinnung im Internet.
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Anbieter
Social Bookmarking ist besonders in den USA populär, der Trend ist
erst in 2007 in Deutschland angekommen. Inzwischen gibt es aber schon
eine Reihe deutscher Anbieter,
der bekannteste davon ist Mister Wong.Viele Bookmarking-Dienste stellen
Buttons zur Verfügung, die Webmaster auf den Websites einbinden können.
So können registrierte Besucher die entsprechende Seite schnell "bookmarken".
Unter diesem Text finden Sie Beispiele.
Diese Seite bookmarken bei:
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