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Webdesign-Sünden

Webdesignsünden auf der eigenen Internetseite bleiben häufig unbemerkt. Um so wichtiger ist es, die eigene Seite auf den Prüfstand zu stellen.


Wie entstehen Webdesignfehler und was bewirken Sie?

Webdesignsünden entstehen i. d. R. dann, wenn Webdesigner die Internetseite im Wesentlichen auf den Geschmack und die technischen Voraussetzungen ihres Kunden abstellen. Denken Sie immer daran: Der Wurm soll dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Leider haben Sie keinen Einfluss darauf, mit welchen technischen Voraussetzungen sich die Besucher ihre Webseite anschauen. Und wer verärgert wird, klickt schnell woanders hin.

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Auflistung häufiger Webdesign-Sünden

  • Lange Wartezeiten, z. B. durch viele / große Grafiken
    Damit auch Besucher mit langsamer Internetverbindung den Ladevorgang beenden, sollte Ihre Webseite i. d. R. inklusive Grafiken, Scripts, etc. höchstens 50 KB groß sein, die Startseite höchsten 30 KB.
  • Ungenügende Lesbarkeit
    • zu wenig Kontrast zwischen Text und Hintergrund
    • zu kleine Schriftgröße
  • Javasript oder Flash für wesentliche Inhalte, z. B. die Navigation
    Viele Internetnutzer deaktivieren diese Scriptsprachen in Ihren Browsereinstellungen, um den Sicherheitsstandard zu erhöhen oder "Spielereien" von vornherein auszuschließen. Sehbehinderte Besucher werden darüber hinaus sowieso in den meisten Fällen von den betreffenden Inhalten ausgeschlossen.
  • Optimierung für bestimmte Bildschirmauflösungen oder Browser
    Ihre Seiten sollten mindestens vom Internet Explorer ab Version 5.5 sowie Firefox und bei jeder Bildschirmauflösung gut zu betrachten sein. Oder haben Sie schon einmal den Browser oder die Bildschirmauflösung gewechselt, nur um eine bestimmte Website ordentlich benutzen zu können?
  • Animationen / Spielereien
    Verzichten Sie auf alles, was ohne Effekt besser dargestellt werden kann, dem Webseitenbesucher keinen zusätzlichen Nutzen bringt und vom eigentlichen Inhalt der Internetseite ablenkt. Hierzu gehören u. a. Besucherzähler, Datumsanzeigen und Laufschriften.
  • Popups
    Hierbei handelt es sich um kleinere überlagernde Fenster, die oft Werbung beinhalten. Aus diesem Grund blocken viele Anwender Popups von vornherein.
  • Uneinheitliches Design
    Ganz abgesehen von dem unprofessionellen Eindruck einer solche Site verunsichert sie den Besucher. Der Nutzer verliert die Orientierung und wird unsicher, ob er sich überhaupt noch auf der Seite befindet.
  • Hintergrund-Musik in Endlosschleife
    Über Geschmack lässt sich streiten. Aber selbst, wenn die Musik gefällt, kann sie bei längerem Webseitenbesuch und bei der Konzentration auf Inhalte stören.
  • Unterstrichener Text als Scheinlink
    Insbesondere Anfängern unterläuft häufig der Fehler, auf einer Webseite wichtigen Text zu unterstreichen. Webseitenbesucher vermuten hinter unterstrichenem Text Verweise und klicken ggf. vergebens. Nutzen Sie zur Formatierung von hervorzuhebenen Text immer andere Möglichkeiten wie Überschriftformat, Fettschrift oder größere Schrift.
  • Zu umfangreiches Kontaktformular
    Je übersichtlicher ein Formular ist, desto lieber wird es ausgefüllt. Beschränken Sie sich auf die tatsächlich notwendigen Angaben, mehr können Sie bei späterem Kontakt immer noch erfahren.

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Vorne sein - besonders sein - überzeugen